PRs richtig tracken
Personal Records sind der ultimative Beweis für Fortschritt. Aber nicht alles, was sich wie ein PR anfühlt, ist auch tatsächlich einer. Lass uns klären, was zählt und wie du PRs richtig trackst.
Was ist ein echter PR?
Ein Personal Record (PR) ist deine bisherige Bestleistung bei einem bestimmten Lift. Aber hier wird es nuanciert:
- Gewichts-PR — Schwerstes Gewicht für eine bestimmte Wiederholungszahl (z.B. neuer 5RM)
- Reps-PR — Meiste Wiederholungen bei einem bestimmten Gewicht (z.B. 100 kg × 8 → 100 kg × 10)
- e1RM-PR — Geschätztes 1-Rep-Maximum basierend auf Gewicht × Wiederholungen Formel
Das Problem mit falschen PRs
Viele Apps feiern “PRs”, die kein echter Fortschritt sind. Häufige falsche PRs:
- Weniger Gewicht, mehr Reps: Von 100 kg × 5 auf 80 kg × 12 zu wechseln ist kein PR — es ist ein anderer Stimulus
- Andere Übungsvariationen: Ein Maschinen-Brustpresse-PR zählt nicht als Bankdrücken-PR
- Schlechte Technik: 140 kg mit halben Reps ist kein PR, wenn deine vorherigen 120 kg volle ROM hatten
Die Regel: Ein PR zählt nur, wenn du deine vorherige Bestleistung beim gleichen oder höheren Gewicht mit gleicher oder besserer Technik schlägst.
Welche PRs es wert sind, getrackt zu werden
1. Echte Gewichts-PRs
Du hast mehr Gewicht als je zuvor für die gleiche Wiederholungszahl gehoben. Das ist der Goldstandard des Fortschritts.
2. Rep-PRs beim gleichen Gewicht
Du hast mehr Wiederholungen bei einem Gewicht geschafft, das du schon vorher verwendet hast. Beispiel: Letzten Monat 100 kg × 6, heute 100 kg × 8.
3. Volumen-PRs
Gesamtvolumen (Sätze × Wiederholungen × Gewicht) in einer Einheit. Weniger üblich zu tracken, aber nützlich in Hypertrophie-Phasen.
Wenn deine PRs nicht mehr gelten: PR Reset
Manchmal werden deine bestehenden PRs irrelevant — nicht weil du schwächer geworden bist, sondern weil sich der Kontext geändert hat. Häufige Situationen:
- Neue Geräte: Dein Gym hat Maschinen ausgetauscht oder du bist in ein neues Gym mit anderem Equipment gewechselt
- Technikwechsel: Vom engen Griff auf weiten Griff beim Bankdrücken zu wechseln macht alte PRs bedeutungslos
- Rückkehr nach Verletzung: Nach einer Pause können alte PRs eher entmutigend als motivierend sein
- Anderer Bewegungsumfang: Von halben Reps auf volle ROM umzusteigen bedeutet einen Neuanfang
In diesen Fällen ist der richtige Ansatz, deine PR-Baseline für die betroffenen Übungen zurückzusetzen — dein Trainingsverlauf bleibt intakt, während du beim PR-Tracking frisch startest.
GymPsychos PR Reset — Setze PRs pro Übung, pro Gym zurück — oder über alle Gyms gleichzeitig. Dein kompletter Trainingsverlauf bleibt erhalten. Nur die PR-Baseline verschiebt sich nach vorne und gibt dir ehrliches Fortschritts-Tracking ab Tag eins im neuen Kontext.
Dos and Don’ts
Das solltest du tun:
- PRs pro Übung tracken, nicht pro Muskel
- Konsistente Technik-Standards einhalten
- Gym-spezifische PRs trennen (verschiedene Geräte)
- Sowohl Gewichts- als auch Rep-PRs feiern
- Das Datum für den Kontext notieren
Das solltest du vermeiden:
- Leichtere Sätze als PRs zählen
- Maschinen- und Freigewicht-PRs vermischen
- Ego-Lifting um PRs zu jagen
- Rep-Qualität für Zahlen ignorieren
- PRs über verschiedene Gyms hinweg vergleichen
Wie oft solltest du PRs setzen?
Das hängt von deinem Trainingsalter ab:
- Anfänger (0-1 Jahr): Wöchentliche PRs sind normal und zu erwarten
- Fortgeschritten (1-3 Jahre): PRs alle 2-4 Wochen bei Hauptübungen
- Erfahren (3+ Jahre): PRs alle paar Monate; Fokus auf kleine Steigerungen
Realitätscheck: Wenn du nach 2+ Jahren Training jede Einheit PRs setzt, bist du entweder ein genetischer Ausnahmefall oder deine Standards sind gesunken.
Smarte PR-Erkennung
GymPsycho feiert nur echte PRs. Es trackt dein bestes Gewicht × Wiederholungen und löst PR-Feiern erst aus, wenn du deine vorherige Bestleistung tatsächlich schlägst.
So funktioniert's →